Kosten & Finanzierung

Was ein Assistenzhund kostet – und wie Sie ihn finanzieren können.

Transparenz von Anfang an. Keine versteckten Kosten, keine falschen Versprechen – und echte Möglichkeiten, den Weg zu finanzieren.

Bevor wir über Zahlen reden.

Ein Assistenzhund ist eine der tiefgreifendsten Entscheidungen, die jemand mit einer Einschränkung – oder als Elternteil eines betroffenen Kindes – treffen kann. Er verändert den Alltag fundamental. Und er kostet Geld.

Das wollen wir nicht beschönigen. Aber wir wollen auch zeigen: Es gibt Wege. Und die Selbstausbildung bei Susanne ist im Vergleich zu anderen Optionen deutlich kostengünstiger – ohne Abstriche in der Qualität.

Kostenaufstellung

Was die Selbstausbildung kostet

Ausbildungskosten im Überblick
Welpenauswahl durch Susanne Persönliche Auswahl nach Charakter, Eignung und Ihrer Situation
500 €
Einzelstunde Training Mindestens 50 Stunden empfohlen – je nach Team auch mehr oder weniger
60 €
Teamprüfung Abschlussprüfung mit offizieller Kenndecke und Ausweis
300 €
Eignungstest (vorhandener Hund) Nur wenn Sie Ihren bestehenden Hund ausbilden möchten
100 €

Zusätzlich: Welpenanschaffung direkt beim Züchter (ca. 800–2.000 € je nach Rasse), laufende Kosten für Futter, Tier­arzt, Ausrüstung und Haft­pflicht­versicherung (ca. 150–250 €/Monat). Realistisch einzuplanen über 2 Jahre: 8.000–15.000 € gesamt – ein Bruchteil einer Fremdausbildung (ab 20.000 €) ohne die enge Bindung, die in der Selbstausbildung entsteht.

💶 Kostenrechner (ungefähre Schätzung)
Welpenauswahl 500 €
Anzahl Trainingsstunden
Teamprüfung 300 €
Geschätzte Ausbildungskosten 3.800 €
Finanzierungsmöglichkeiten

Wer kann helfen?

Die Krankenkassen übernehmen bisher nur Kosten für Blindenführhunde. Das ist eine Ungerechtigkeit – für die Susanne sich politisch einsetzt. Bis dahin gibt es aber andere Wege.

🏛️
Für PTBS-Betroffene
Fonds Sexueller Missbrauch
Der Fonds Sexueller Missbrauch der Bundesregierung kann unter Umständen Unterstützung bei der Finanzierung eines PTBS-Assistenzhundes gewähren – wenn die PTBS auf sexuellen Missbrauch zurückzuführen ist.
Wichtig: Vorherige Absprache mit dem behandelnden Therapeuten ist unbedingt empfohlen. Der Therapeut kann den Antrag unterstützen und begleiten.
🤝
Für PTBS-Betroffene
Weißer Ring e.V.
Der Weiße Ring unterstützt Kriminalitätsopfer – auch bei der Finanzierung von Hilfsmaßnahmen wie einem PTBS-Assistenzhund. Eine direkte Anfrage beim Weißen Ring lohnt sich.
Tipp: Auch hier empfehlen wir die Einbindung des Therapeuten in den Antragsprozess.
📋
Für Menschen mit anerkannter Behinderung
Persönliches Budget
In einigen Fällen können Trainingsstunden über das Persönliche Budget (nach SGB IX) finanziert werden. Das Persönliche Budget ermöglicht es Menschen mit Behinderung, Leistungen selbst zu organisieren statt sie als Sachleistung zu erhalten.
Voraussetzung: Anerkannte Behinderung und eine individuelle Prüfung durch den zuständigen Leistungsträger. Susanne unterstützt Sie bei der Argumentation.
💛
Für alle
Fundraising & Spenden
Viele Familien finanzieren ihren Assistenzhund ganz oder teilweise über öffentliche Spendenaktionen – etwa auf Plattformen wie GoFundMe oder betterplace.org. Gerade für Kinder mit schweren Einschränkungen erfahren solche Kampagnen oft große Resonanz.
Wir helfen: Auf Wunsch stellt Susanne Informationsmaterial zur Verfügung, das Ihre Fundraising-Kampagne unterstützen kann.
Ihr Weg zur Finanzierung

Schritt für Schritt

1

Erstgespräch mit Susanne

Bevor Sie über Finanzierung nachdenken: Klären Sie zuerst, ob ein Assistenzhund für Ihre Situation überhaupt sinnvoll ist. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

2

Therapeuten oder Arzt einbinden

Für fast alle Finanzierungswege ist eine ärztliche oder therapeutische Bestätigung hilfreich oder notwendig. Sprechen Sie frühzeitig mit Ihrem behandelnden Arzt oder Therapeuten.

3

Passenden Finanzierungsweg identifizieren

Wir helfen Ihnen dabei, die für Ihre Situation passende Option zu finden. PTBS, Epilepsie, Diabetes, Autismus – je nach Erkrankung und Hintergrund kommen unterschiedliche Wege in Betracht.

4

Antrag stellen – mit Unterstützung

Susanne stellt auf Wunsch Unterlagen und Beschreibungen zur Verfügung, die Ihren Antrag unterstützen. Sie müssen das nicht alleine durchkämpfen.

5

Ausbildung beginnen

Sobald die Finanzierung steht oder ein realistischer Plan vorliegt, kann die Suche nach dem passenden Welpen beginnen. Der Rest folgt Schritt für Schritt – begleitet von Susanne.

Jetzt den ersten Schritt machen

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Susanne kennt die Wege – und hilft Ihnen, den für Ihre Situation richtigen zu finden. Melden Sie sich einfach.

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