Ein Epilepsiewarnhund kündigt Anfälle an, bevor sie eintreten – und gibt seinem Menschen die Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Dieses Zeitfenster ist alles.
Epilepsie bedeutet für viele Betroffene: ständige Unsicherheit. Wann kommt der nächste Anfall? Bin ich alleine? Bin ich in Sicherheit? Diese Unsicherheit schränkt ein – den Beruf, die Mobilität, das soziale Leben.
Ein Epilepsiewarnhund erkennt feine biochemische oder Verhaltensveränderungen, die einem Anfall vorangehen. Wissenschaftlich noch nicht vollständig erklärt, aber in der Praxis seit Jahrzehnten belegt: Manche Hunde nehmen etwas wahr, das kein Gerät misst.
Die Warnung gibt Zeit. Zeit, sich hinzusetzen. Zeit, Hilfe zu rufen. Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Das gibt ein Stück Selbstständigkeit zurück, das viele Betroffene für verloren hielten.
Nicht jeder Hund eignet sich – und nicht jede Methode funktioniert. Susanne arbeitet ausschließlich bindungsorientiert und personenspezifisch.
Die Begriffe klingen ähnlich. Der Unterschied ist fundamental.
Viele meiner Klienten sagen mir, dass sie mit dem Hund zum ersten Mal seit Jahren wieder alleine das Haus verlassen konnten. Das ist es, worum es geht.
Susanne NeesIm Erstgespräch klärt Susanne ehrlich, ob die Voraussetzungen gegeben sind – beim Hund und beim Menschen. Keine leeren Versprechen.